Header und Logo

Änderungen und Ergänzungen zur Notbetreuung ab 23. März

Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist das ärztliche Personal, sind Pflegekräfte sowie Rettungsdienste besonders belastet. Aus diesem Grund gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist.

Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt. Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Wenn Sie die Notbetreuung nutzen möchten, lassen Sie bitte das Formular von Ihrem Arbeitgeber ausfüllen und informieren Sie uns bitte per mail.

Link zum Formular: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Zudem ist es ab sofort unerheblich, ob Ihr Kind im normalen Schulbetrieb einen Platz im Ganztag hätte oder nicht: für die Kinder von Krankenpflegern, Ärztinnen und all jenen, die zurzeit so dringend gebraucht werden, ist damit in jedem Fall eine Betreuung bis in den Nachmittag gewährleistet.

Zudem steht ab dem 23. März 2020 die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

"Erkrankte und erkältete Kinder – unabhängig von einer tatsächlichen Corona-Infektion – dürfen nicht in der Schule betreut werden. Sollten Eltern dennoch ihr Kind zur Schule bringen und sich uneinsichtig zeigen, besteht die Möglichkeit das betreffende Kind nach § 54 Abs. 4 SchulG vom Schulbesuch auszuschließen, um eine Gefährdung der übrigen Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Personen zu verhindern."

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund!